17. November 2016

Augenlasern: Risiken – Schmerzen – Nebenwirkungen nach der Augenlaser-OP

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Bei Augenlaser-Korrekturen tragen Augenärzte die Hornhaut im Auge eines Patienten so ab, dass er anschließend möglichst ohne Brille sehen kann. Eine bestehende Fehlsichtigkeit von -10,0 dpt bis +5,0 Dioptrien lässt sich dadurch oft noch korrigieren. Augenlaserkorrekturen stellen heutzutage Routineeingriffe dar, die jede gute Augenlaserklinik anbietet. Deutsche Krankenkassen beteiligen sich normalerweise trotzdem nicht an den Kosten, zumindest die Gesetzlichen. Vor der refraktiven Korrektur der Augenbeschwerden unterzeichnet der Patient eine Einverständniserklärung. Die Augenklinik sollte eventuelle Materialunverträglichkeiten vorher feststellen. Wurde jemand vor der Operation akut krank, muss das nicht schädlich für das Behandlungsergebnis sein. Wenn der Operierte nicht immer wieder husten oder blinzeln muss, lässt sich die Augenkorrektur unter Umständen trotz Erkältung durchführen.

Welche Schmerzen gibt es beim korrektiven Lasereingriff beziehungsweise wie schmerzhaft ist es danach?

Eine Laser-OP an den Augen verläuft in der Regel relativ schmerzlos und komplikationsfrei. Wer den Weg mit der Brille verlassen und seine Sehstärke verbessern will, sollte sich über die Chancen und Risiken des Augenlaserns im Klaren sein. Welche Risiken und Nebenwirkungen beim operativen Laserverfahren kennen die Fachärzte? Viele Behandelte klagen über ein Fremdkörpergefühl nach dem ophthalmologischen Eingriff sowie trockene Augen nach der LASIK-OP und vielen anderen Korrekturmethoden. Wenn sich nach der Augenoperation trockene Augen durch das Lasern zeigen, empfiehlt sich unter anderem die Verwendung eines medizinischen Tränenersatzmittels. Ein weiteres Problem stellt die erhöhte Blendempfindlichkeit nachts sowie in der Dämmerung dar. Die Lichtempfindlichkeit nach der Laser-Augen-OP beeinflusst die Patienten zum Teil so stark, dass sie nicht mehr Auto fahren können.

Zu dem Problem danach zählen ebenfalls störende Lichterscheinungen, sogenannte Lichthalos. Meistens verschwinden die Lichthöfe (Halos) nach spätestens drei Monaten. Behandelte, die nach dem Augenlasern lichtempfindlich oder blendempfindlich reagieren, haben normalerweise nach einiger Zeit keine Probleme beim Autofahren in der Dunkelheit. Bleiben die gelaserten Patienten jedoch nachtblind, sollten sie im Dunkeln immer ihr Fahrzeug stehen lassen. Die Probleme danach bestehen nicht nur in einem farbigen Strahlenkranz (Halo). Unter Umständen kommt es auch zu einem Kontrastverlust (Schleiersehen) oder einem Doppeltsehen (Ghosting). Die Doppelbilder nach der Laserbehandlung an den Augen treten bei den einzelnen Patienten in unterschiedlicher Intensität auf. Genauso verhält es sich mit dem Schleier nach Augenlaseroperationen. Zu den möglichen Beschwerden nach dem Augenlasern gehört auch der sogenannte Haze nach einer lokalen Entzündung. Darunter versteht die Augenmedizin eine leichte milchige Trübung der Linse. Betroffene empfinden diese Augenprobleme tagsüber, beim Dämmerungssehen und vor allem in der Nacht als extrem störend. Die Haze-Bildung lässt sich oft gut mit Augentropfen behandeln, wodurch auch die Nachtsicht verbessert werden soll.

Zeigen sich Blitze nach einiger Zeit vor allem beim Drehen des Kopfes, sollten Patienten sofort eine Augenarztpraxis aufsuchen. Schielen nach einer Augenkorrektur wurde nach unseren Nachforschungen bisher nicht beobachtet. Es könnten allerdings psychische Probleme nach der Augenlaser-OP auftreten.

Wie sicher ist das Lasern und kann man durch das Augenlasern blind werden?

Viele Kontaktlinsen- und Brillenträger fragen sich dies. Manche Filme verunsichern die Fernsehzuschauer mit reißerischen Titeln wie „Blindheit nach Augenoperation“ oder „blind durch die OP“. Doch kann man erblinden? Kein Patient, der sich einer hochmodernen Augenlaser-OP unterzog, war nach unserer Recherche jemals danach blind. Auf die Frage: „Wie hoch ist das Risiko beim Augenlasern blind zu werden?“, lautet die Antwort nach unserer Auffassung deshalb: null Prozent, niemand erblindet. Der moderne Laserstrahl trägt lediglich die oberste Schicht des Auges ab. Nur bei einem sehr tiefen Schnitt könnte es zu einer Verletzung weiterer Schichten kommen, was eventuell zu einer Erblindung durch die Beeinträchtigung der Netzhaut führt. Der Ophthalmologe wählt die Eindringtiefe jedoch so gering, dass eigentlich kein Risiko besteht, blind nach einer Operation am Auge zu sein. Jeder, der Angst vor der OP hat und den die Frage quält: „Kann man von einer Augenlaser-OP blind werden“, braucht sich nach unserer Erkenntnis nicht zu fürchten. Es gibt selbstverständlich Komplikationen nach Augenlaser-Operationen. Blind geworden ist davon allerdings nach unserem Wissenstand noch niemand.

Augenlasern Risiken: Was für Schmerzen und Nebenwirkungen gibt es?

Wie gefährlich ist es die OP im Ausland zu machen?

Die Operationsrisiken hängen nicht zwangsläufig davon ab, ob Interessenten deutsche oder ausländische Augenlaserkliniken wählen. Die Fehlerquote sowie die Komplikationsrate liegen einerseits an der Erfahrung des Operateurs einer Augen- und Laserklinik. Zum anderen spielt die individuelle Voraussetzung des Weitsichtigen oder Kurzsichtigen eine Rolle. Neben der Altersgrenze müssen die Spezialisten vor allem auf die Dioptrienzahl und die Hornhautdicke achten. Generell gilt: Je höher die Dioptrien und je geringer die Dicke der Hornhaut, umso wahrscheinlicher treten Nebenwirkungen nach der OP auf. Sofern sich Patienten ihre Augen lasern lassen, wird dadurch in den meisten Fällen die Sehschwäche fast vollständig oder sogar ganz behoben. Eine ambulante Augen-OP per Laser ohne Risiko gibt es jedoch nicht. Eine Risiko-Statistik möchte beweisen, dass normalerweise nur sehr selten eine refraktive Operation missglückt und Langzeitschäden auftreten.

Was passiert während des korrektiven Eingriffs und ist man beim Augenlasern wach?

Viele Menschen, die sich einer ophthalmologischen Laserbehandlung unterziehen, leiden vorher unter Nervosität oder sogar Angst:  Tut eine Augenlaser-OP weh oder besteht eine Verletzungsgefahr und was kann schief gehen beim Augenlasern? Diese Fragen sollten Ärzte sehr ernst nehmen, da sich die Angst vor, während und nach der OP möglicherweise negativ auf das Behandlungsergebnis auswirkt. Ein gutes Augenlaserzentrum klärt in einem Vorgespräch ausführlich über die Vorteile und Nachteile des Augenlaserns auf.

Tut das Augenlasern weh?

Augenlaseroperationen sind manchmal etwas unangenehm, in der Regel jedoch schmerzfrei, weil die Oberfläche der Augen mit schmerzhemmenden Tropfen betäubt wird. Doch die eigentlich schmerzfreie Behandlung könnte trotzdem in den ersten Tagen Schmerzen nach sich ziehen. Die Schmerzempfindlichkeit des Operierten bedingt, wie lange Schmerzen nach der Laseroperation spürbar sind. Starke Schmerzen nach über einer Woche sollte ein Augenarzt spätestens abklären.

Bei der lokalen Anästhesie behalten Operierte das Bewusstsein. Neben der lokalen Betäubung beim Augenlasereingriff kann eine Beruhigungstablette wie Valium hilfreich sein. Der Arzt entscheidet über die Einnahme der Beruhigungspille. Er muss mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten abschätzen.

Sind augenchirurgische Laseroperationen mit Vollnarkose möglich?

Je nach Augenklinik, wird ängstlichen Patienten vom Anästhesie-Team sicherlich auch eine OP unter Vollnarkose beim Augenlasereingriff angeboten. Diese Allgemeinanästhesie erfolgt unter künstlicher Beatmung. Als relativ sichere Alternative hat sich die Teilnarkose mit Dämmerschlaf erwiesen, die Fachleute auch als Analgosedierung bezeichnen. Der Fehlsichtige wird dabei gleichzeitig mit Beruhigungs- und Schmerzmitteln versorgt. Es handelt sich zwar um eine refraktivchirurgische Laseroperation mit Narkose, der Behandelte bleibt aber ansprechbar. Bei der Kurznarkose erfolgt die Sedierung über eine Venenkanüle. Bei Bedarf lassen sich mit Hilfe einer Spritze zusätzliche Narkosemedikamente verabreichen. Patienten fallen während dieser OP unter Narkose beim Augenlasereingriff in einen tiefen Schlaf, der gewöhnlich nicht länger als 15-20 Minuten dauert.

Welche Gründe sprechen gegen eine operative Laserbehandlung an den Augen? Die wichtigsten Kontraindikationen lauten:

  • Vorerkrankungen der Augen wie Glaukom oder Grauer Star
  • zu geringe Hornhautdicke
  • kein vollendetes 18. Lebensjahr
  • Grunderkrankung wie Diabetes oder Rheuma
  • instabile Refraktionswerte, wodurch sich die Sehkraft laufend verändert
  • Behandlung während der Schwangerschaft beziehungsweise während der Stillzeit

Bei zu hohen Dioptrien bietet sich oft als Alternative die Linsenimplantation an, bei welcher eine künstliche Linse in das schlecht entwickelte Auge implantiert wird. Wenn man schwanger ist oder stillen will, darf das Krankenhaus die Augenlaserkorrektur nicht durchführen. Frauen, die einen Kinderwunsch hegen, möchten häufig wissen, ob sich eine ophthalmologische Laseroperation vor oder nach der Schwangerschaft als günstiger erweist. Sollten Frauen überhaupt schwanger nach der Augenoperation werden? Viele Augenärzte empfehlen eher, die korrektive Laserbehandlung vor der Schwangerschaft durchzuführen. Bei der Geburt nach Augenlaserkorrekturen kommt es unter Umständen zu Komplikationen beim Pressen. Baut die Patientin einen zu hohen Druck im Kopf auf, treten dadurch möglicherweise negative Folgen für das Ergebnis des refraktiven Lasereingriffs auf. In seltenen Fällen dürfte es zu einem Rückfall kommen und die neue Mutter kann danach wieder schlechter sehen. Stellt eine Frau eine Schwangerschaft nach der OP fest, raten viele Ärzte deshalb einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Allerdings mag es auch davon abhängen, welches Augenlaserverfahren angewendet wurde.

Beseitigt eine Augenlaser-OP den Sehfehler zu 100%?

Da der Laser normal sehr zuverlässig arbeitet, können viele Behandelte ein optimales Resultat erwarten, sofern sie einen erfahrenen Augenexperten gewählt haben. In Abhängigkeit von der Ausgangsrefraktion beobachten Ophthalmologen in manchen Fällen allerdings Restrefraktionen. Nicht jeder Brechkraftfehler lässt sich optimal behandeln, sodass zum Teil ein Restbrechungsfehler bestehen bleibt. Mithilfe einer Nachoperation (Re-LASIK) versuchen Spezialisten noch vorhandene Restdioptrien oder eine Restkurzsichtigkeit (Regression) zu beheben, die durch eine Überkorrektur beziehungsweise eine Unterkorrektur entstanden.

Könnte der Laser an den Augen Symptome nach der Behandlung verursachen? Nicht selten treten tränende Augen nach der Laser-OP auf. Sie tränen oder brennen nach der OP nicht nur, sondern die Augen jucken ebenfalls häufig. Diese postoperativen Nachwirkungen verschwinden normal nach wenigen Stunden. Zu den unerwünschten Folgen nach einer OP zählen darüber hinaus zum Beispiel geschwollene Augen, eine Bindehautentzündung sowie sehr starkes Augenbrennen. Während der Augenlaserkorrektur können Blutungen entstehen, sodass ein Bluterguss nach dem chirurgischen Eingriff auftritt. Einige Patienten berichten über Fieber nach wenigen Tagen und einen erhöhten Puls, eine leichte Übelkeit nach dem refraktiven Lasereingriff oder Kopfschmerzen nach der OP. Diese Reaktionen hängen eventuell mit der Narkose zusammen. Auch eine Unverträglichkeit von Medikamenten liegt möglicherweise vor.

Augenlasern Medikamente - Augentropfen

Komplikationen nach der OP:

Zu den Flap-Komplikation gehören Flapverschiebungen oder eine Flapablösung, sofern mit Flap operiert wurde. In den ersten zwei bis vier Wochen muss der Flap anwachsen. Während dieser Zeit kommt es möglicherweise vor, dass aufgrund von Scherkräften beim Reiben am Auge oder einem Unfall der Flap verrutscht. Das führt zu Sehstörungen und einer Minderung der Sehleistung. Beim Wiederanwachsen des Flaps treten eher selten Heilungsstörungen wie Epitheleinwachsungen auf. Infektionen nach der Laser-OP lassen sich ebenfalls feststellen. Dieses Infektionsrisiko lässt sich durch konsequente Nachsorge mit Augentropfen mindern. Zu den Gefahren des Augenlaserns zählt eine Entzündung nach dem operativen Eingriff. Die Gefahr durch die Bildung von Narben nach einer Entzündung oder Infektion darf nicht unterschätzt werden.

Gibt es Spätfolgen nach Augenlaseroperationen? Oder anders gefragt: „Wie sicher sind Augenlaser?“

Nach mehr als 20-jährigen Erfahrungen erscheinen uns Langzeitfolgen zwar unwahrscheinlich, Schäden durch den refraktiven Lasereingriff lassen sich allerdings nicht vollständig ausschließen, doch die neuesten Sicherheitsstandards gewährleisten ein hohes Maß an Sicherheit. Wie sieht es mit der Haltbarkeit des Augenlaserns aus? Millionen Behandlungen weltweit zeigten, dass die Augenkorrektur über längere Zeit stabil bleibt. Manche Operierte berichten, dass sie nach der Augenlaserbehandlung unscharf sehen oder nach der ophthalmologischen Lasertherapie verschwommen sehen. Anfängliche Sehschwankungen beziehungsweise eine Sehstörung nach der refraktiven Laseroperation sind nichts Ungewöhnliches.

Operierte, die nach der Augenkorrektur verschwommensehen, ängstigen sich möglicherweise. Manchmal sieht auch nur ein Auge verschwommen und das andere normal. Um sicherzugehen, sollten Patienten, die nach der Augenlaserkorrektur Verschwommenes sehen, in einer Augenklinik nachfragen. Generell gilt: Schlecht sehen nach dem Lasereingriff bedeutet nicht zwangsläufig, dass die OP schief gegangen ist. In den Medien gibt es ab und zu Schlagzeilen wie: „Augen nach einer LASIK wieder schlechter“ oder „nach der Augenkorrektur ein Auge schlechter!“ Wenn Operierte einige Zeit nach dem Augenlasern wieder schlechter sehen, sind sie deshalb beunruhigt.

Im Laufe des Lebens verschlechtern sich die Augen jedoch natürlicherweise. Die Tatsache, dass die Augen nach der Laser OP wieder schlechter werden, liegt normal am biologischen Alterungsprozess. Trotz Verschlechterung nach der Laser-OP muss nicht unbedingt etwas schief gelaufen sein. Bevor ein Patient die Behandlung bereut, sollte er sich klarmachen, dass eine Sehverschlechterung nach etwa dem 45. Lebensjahr einen natürlichen Vorgang darstellt.

Deutsche Print- und Fernsehmedien haben ebenfalls ihre Meinungen über die Vor- und Nachteile von einer OP und zum Thema. Wie fühlt sich Augenlasern an? Der Spiegel schreibt eventuell unter anderem einiges über die Nebenwirkung nach Laseroperationen. In der ARD Mediathek findet sich ein Fernsehbeitrag mit dem Titel: „Gefahr beim Augenlasern: Rendite statt Medizin“. Journalisten erläutern, was beim operativen Eingriff passieren kann, welche Gefahr beim Lasern liegt und lässt Augenlaser-Geschädigte als Opfer von Ärztepfusch zu Wort kommen. Der Erfolg einer Augenlaseroperation hängt in erster Linie von der verwendeten Technik und der Erfahrung des Ophthalmologen ab.

Fehler beim Lasern unterlaufen eher unerfahrenen Operateuren. Manche Betroffene empfinden: Die refraktive Behandlung ging schief, alles misslungen, Kunstfehler drohen oder Pfusch beim Augenlasereingriff. Wenn die Operation nicht erfolgreich war, fehlgeschlagen ist, wodurch Folgeschäden auftraten und die Schäden nach dem Verfahren irreversibel waren, haben die Betroffenen oft Schadenersatzansprüche. Regressforderungen gegen Fachkliniken im Ausland mögen zwar ärgerlich sein, lassen sich aber ebenfalls durchsetzen. Ein renommierter Verband der mit guten Spezialkliniken in der Refraktiven Chirurgie zusammenarbeitet und die renommiertesten deutschen Augenchirurgen vertritt, dürfte für Patienten am sichersten sein, um sich gut beraten zu lassen. Diese Experten kennen die OP Gefahren beim Lasern genau, sodass dramatische Unfälle beim Lasereingriff normalerweise nicht vorkommen.

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